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Die Wirtschaftskrise als Chance für Veränderung begreifen
Angestoßen von einem Beitrag von Harald Martenstein und von Tanja Dückers möchte ich einmal die Krise bei Opel beleuchten. Mir scheint, dass das Problem nicht bei Opel direkt liegt, sondern das wir es hier mit einem viel größeren übergeordneten Problem zu tun haben. Genau kann man das noch nicht absehen, doch möglicherweise werden wir in ein paar Jahren von der Postfordismuskrise sprechen und in einer dem Postfordismus nachfolgenden Wirtschaftsform leben.
Tanja Dückers spricht in ihrem Artikel immer von den Problemen des Fordismus. Eines dieser Probleme ist beispielsweise die Überproduktion durch Fließbandarbeit. Dadurch unterschlägt die Autorin allerdings, dass der Fordismus bereits in den 1970er Jahren vom Postfordismus abgelöst wurde. Die Frage, um die es in dem Artikel geht, bleibt allerdings die gleiche. Nämlich, wie man durch immer höhere Produktivität und weniger notwendige menschliche Arbeitskraft in Zukunft Geld und Nachfrage produzieren kann.

